Räuchermänner, wohin Sie schauen

Genau, so um 1830 dachten die Erzgebirger, Räuchergefäse durch Räuchermännchen zu ersetzen. Anfangs mit dem Schnitzmesser und Bohrern eine großes Loch in das Holz, Arme, Beine und Kopf aus Holz oder Pappmasché und die ersten Mannle konnten losdampfen. Die Kunst der Fertigung nahm schnell Form an und die Drechselbänke drehten sich ohne Unterlass.

Mit den Räuchergesellen entwickelte sich auch die Kunst der Räucherkerzen in vielen unterschiedlichen Düften. In der heutigen Neuzeit treibt das auch an, Sommerdüfte und Ganzjahres-Räucherkerzen im Angebot zu haben. So manche Sommerparty wird zum Hit, wenn Sie Abends Sommerduft-Räucherkerzen in Ihren Räuchermann stecken und es duftet lieblich und schön. Auch lassen sich diese Dinger als Waffen gegen Mücken einsetzen. 

Gut, beruhigen wir uns wieder, denn jetzt gehen wir in die Weihnachtszeit über und da heist es:

Gahr für Gahr gieht’s zun Advent of’n Buden nauf,
werd e Mannel aufgeweckt: „Komm, nu stehste auf!“
Is es unten in dr Stub, rührt sich’s net vom Flack,
stieht wu’s stieht, doch bal gieht’s lus, ’s blest de Schwoden wag.

Refrain

Wenn es Raachermannel nabelt un es sat kaa Wort drzu,
un dr Raach steigt an dr Deck nauf,
sei mr allezamm su fruh.
Un schie ruhig is in Stübel, steigt dr Himmelsfrieden ro,
doch im Harzen lacht’s un jubelt’s;
Ja, de Weihnachtszeit is do.

Und hier kommen die Raachermannln in groß

Polizei-COLLAGE0IaOf5fFmdFuE

 

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.